Es war einmal ein Märchenfilm…

…den ich mindestens einmal pro Jahr in meinem Leben gesehen habe. Mindestens einmal bedeutet allerdings, dass ich den Film so gut wie immer anschaue, wenn er im TV läuft. Haha. Ich führe keine Liste, aber ich würde sagen, es handelt sich hierbei um den meistgesehenen Film in meiner gedanklichen Statistik.

Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht, mein holder Herr.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Der wohl erfolgreichste und beliebteste Märchenfilm aus der DEFA-Schmiede – eine ostdeutsch-tschechische Co-Produktion aus dem Jahre 1973. Die zauberhafte Libuše Šafránková ist als Aschenbrödel und der wunderbare Pavel Trávníček als Prinz zu sehen.

Doch warum schreibe ich darüber?

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David Tennant in „Don Juan in Soho“

David Tennant – das ist ein Name, den nicht jeder kennt, aber jeder schon einmal in einer Serie, in einem Film oder gar im Theater bewundert hat.
Als kleiner Bub und großer Dr. Who-Fan beschloss er bereits sehr früh, Schauspieler zu werden. Damals hätte er sicherlich nicht gedacht, dass er selbst als 10. Doktor seinen Durchbruch als Schauspieler feiern würde. Spätestens seit seiner Verkörperung des Barty Crouch jr. in ‚Harry Potter und der Feuerkelch‘ kennt jeder sein Gesicht.

Unzählige Rollen später, war es am 9. Juni endlich soweit – ‚Don Juan in Soho‘ im Wyndham’s Theatre im Londoner Westend. Ich habe es diesmal nicht verpasst, Tickets für eine Theateraufführung mit David Tennant zu besorgen. Ob ich aufgeregt war? Bloody hell, YES!

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Ariana Grande – eine kleine Frau, ganz groß

Wer mich kennt, oder sich einmal durch meine Konzertliste (=> Setlist) geklickt hat, weiß, dass ich kein großer Anhänger von Popstars wie Katy Perry, The Black Eyed Peas oder gar Justin Bieber bin. Aber WOW! Es beeindruckt mich sehr, was Ariana Grande da in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt hat.

Am 22. Mai trat sie in Manchester vor 20.000 Fans auf. Auf diesem Konzert suchten feige Terroristen ebenfalls eine Bühne und rissen 22 Engel in den Tod. Doch heute haben Ariana Grande und ihre Freunde zusammen mit 60.000 Fans die richtige Antwort gegeben: Ihr Idioten bekommt niemals eine Bühne von uns!

Take That, Robbie Williams, Miley Cyrus, Pharell Williams, Coldplay und und und waren am Start. Sogar Liam Gallagher ließ sich nicht lumpen, Manchester die Ehre zu erweisen. Die Stadt ist in den letzten 13 Tagen noch enger zusammengerückt und hat einen zauberhaften Spirit bewiesen. Heute Abend haben alle zusammen gefeiert, getanzt, gesungen und geweint. Sogar ein Justin Bieber konnte mich mit seinen Tränen bewegen.

Und um die liebe Tina zu zitieren:

Es ist gut, was Ariana da macht. Positive Erinnerungen schaffen – die so viel mehr bedeuten und überwiegen.

So und jetzt tut auch noch etwas gutes und spendet oder kauft eines der tollen Shirts:
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Bis ganz bald,

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